Kulturpfad Ossendorf

Eine Kapelle zwei Namen

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1400 erstmals erwähnt war die Ossendorfer Kapelle als Teil des Frohnhofs zunächst der heiligen Margareta geweiht. Als später auch die Reliquien der heiligen Barbara hinzukamen bürgerte sich der Name Barbara Kapelle ein. Zu Finanzierung der St. Rochus Kirche wurde der Frohnhof mit Kapelle, Friedhof und Spritzenhaus 1840 an den Unternehmer Emil Pfeifer zum Preis von 200 Talern verkauft und 1850 abgerissen. Heute erinnert nur noch das in der Mauer Frohnhofstraße 41 eingelassene Grabkreuz an den früheren Standort. Frohnhof und Kapelle waren Zentrum der selbständigen Herrlichkeit Ossendorf. Die Äbtissin des Ursulastifts war auf dem Fohnhof als „gebietene Frau“ mittelbare Vertreterin der Kölner Kurfürsten und gleichzeitig Herrin des Gerichts. Weiterer Text zur Schule, Pieta, Altarkeuz, Margaretastraße, St. Barabara Kirche etc.